Reh auf hausgemachten Nocken und Blautkraut

Heuer zu Weihnachten – Heuer am Weihnachtstisch. Was gibt’s denn bei euch zu Futtern? Erzählt mal.
Ganz selten, aber doch gönnen wir uns frisches Reh, gerade erst vom Jäger aus der Region geschossen. JA, hier zahlst du vielleicht mehr – aber ich hab ein gutes Gefühl und weiß woher es kommt. Ich weiß, dass die Qualität gut ist und dafür bezahle ich dann auch gerne etwas mehr.
Noch nie hatten wir Wild zu Weihnachten, dabei lieben wir es beide SEHR stark. Heuer werden wir uns überlegen, ob wir nicht doch nochmal ein Wildmenü auf den Tisch werfen und uns dieses zarte Reh auf hausgemachten Nocken mit Blaukraut gönnen.

Wäre das auch etwas für euch? Ihr könnt euch auch nur die Beilage rauspicken oder das Kraut – das passt super auch zu anderen Fleischgerichten. Oder ihr richtet es gar veggie an.
Naja, wie auch immer – hoffe, mein Beitrag war eine kleine Inspiration wert. Ich wünsche euch  viel Spaß beim Nachkochen und tag mich gerne unter @gauumenschmaus, falls davon etwas nachgekocht.

#hausegaumenschmaus
#teamgauumenschmaus

Reh auf hausgemachten Nocken und Blaukraut

Zubereitungszeit: mehr als 60 min
Gericht Hauptgericht
Portionen 4 Personen

Zutaten

Fleisch

  • 500 g Reh Schnitzel Fleisch
  • Salz/Pfeffer
  • etwas Rapsöl zum Braten

Hausgemachte Nocken

  • 5 Stück Eier (M)
  • 500 g Weizenmehl glatt
  • 200 ml kaltes Wasser
  • 2 EL Rapsöl
  • etwas Muskatnuss
  • Salz/Pfeffer
  • etwas Butter zum Verfeinern

Blaukraut

  • 1 Stück kleinerer Blaukrautkopf
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Salz/Pfeffer

Rotweinsoße

  • 1 Stück Zwiebel
  • 2 Stück Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 200 ml Portwein rot
  • 1/2 Würfel Rinderbrühe
  • 150 ml Schlagobers/Sahne/Vollrahm
  • 3 Stück Wacholderbeeren
  • 1 Stück Zweig frischer Rosmarin
  • 1 Stück Lorbeerblatt
  • Salz/Pfeffer

Anleitungen

  • Für die Soße, Zwiebel und Knoblauch schälen - fein hacken und in Olivenöl dünsten. Gewürze hinzugeben - mit Portwein ablöschen - Rinder-Brühe würfel zugeben. Zugedeckt auf niedriger Stufe 10 min köcheln lassen. Obers unterrühren, nochmals 10 min köcheln lassen - bei Bedarf mit etwas Stärke binden.
    Wer sie lieber püriert möchte - Rosmarin, Wacholder und Lorbeerblatt entfernen, dann mit dem Stabmixer pürieren.
  • Blaukrautkopf putzen, Strunk entfernen - in feine Streifen schneiden und in etwas Öl anbraten. Mit Brühe ablöschen - zugedeckt 20 min dämpfen lassen. Abschmecken.
  • Für die Spätzle, Mehl, Eier, Wasser und Öl zu einem homogenen Teig vermengen - würzen. Einen großen Topf mit 1 TL Salz und Wasser erhitzen, Spotzn-Teig mit einer Hobel ins Wasser reiben. Die Spätzle sind dann fertig, wenn alle Nockerl auf der Wasseroberfläche schwimmen. Spätzle abseien und mit Butter verfeinern.
  • Fleisch entweder in Filets schneiden oder wenn bereits portioniert - direkt in der Pfanne mit Öl beidseits ca 6 min pro Seite scharf anbraten. In den Ofen mit Folie abgedeckt bei 150 Grad 10 - 15 min ziehen lassen. Je nach Garwunsch.
  • Alles zusammen anrichten.


 

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