Polsterzipf

Wow, war das ein langes Projekt. Noch im Sommer dieses Jahres hat mich diese wunderschöne Marmorplatte von MYCS erreicht. Ich habe ewiglange nach etwas Passendem gesucht. In der Küche wäre zwar genug Platz zum Arbeiten – doch schränken uns immer wieder die Küchengeräte ein – die jedoch auch notwendig sind. Ich meine, eine Küche ohne Kaffeemaschine, ohne Küchenmaschine – hallo?

Trotzdem fehlte mir einfach Fläche zum Abstellen, zum Zwischenverstauen und ebenso, um Kleinarbeiten (wie Teegebäck zu tunken oder Teig zu verarbeiten) zu erledigen. Warum ich unbedingt auf Marmor aus war, hat folgenden Grund und diese Vorteile:

  • Heiße Pfannen, Töpfe, Bleche abstellen ist kein Problem
  • Marmor kühlt relativ schnell heiße Temperaturen und ist somit super, um Schokolade zu tablieren (=runterzukühlen)
  • Teige lassen sich in Windeseile ausrollen – es ist kein Brett notwendig, das womöglich noch ins Rutschen kommt
  • Leicht und schnell zu Reinigen
  • Optisch edel und schön

Mit der Platte gibt’s heute gleich ein neues Rezept – meine superschnellen „Polsterzipf“ aus Oma’s Stübchen. Das Produkt mit der Marmorplatte wäre ursprünglich ein Konsolentisch gewesen – für mich war jedoch die Höhe in der Küche zu klein, deswegen haben wir uns ein Gestell individuell anfertigen lassen. Garnicht mal so einfach, jemanden zu finden – der das nach deinen Bedürfnissen hinbekommt. Jetzt bin ich sehr happy damit und das Endprodukt harmoniert wunderbar mit unserer Küchen-Atmosphäre. Durch die gleiche Höhe mit der integrierten Küchenarbeitsplatte, habe ich nun die Möglichkeit, MYCS in Verlängerung an die Platte zu geben und verschaffe mir somit mehr Arbeitsplatz. Super für die bevorstehende Kekserlzeit *JUHU

MYCS produziert übrigens nicht nur Marmorplatten und Gestelle, sondern liefert auch individuell angefertigte und hochwertige Möbelstücke. In unserem Schlafzimmer haben sich noch zwei kleine Marmor-Beistelltische eingenistet. An und ab hüpft auch dies in mein Fotostudio, um es festzuhalten. Klickt mal HIER, um Details einzusehen. Vielleicht nun auch Marmor-Liebhaber?

Für Oma’s Polsterzipf braucht ihr nur DREI Hauptzutaten. Topfen (Quark), Mehl und Butter. Weitere Zusätze findet ihr im untenstehenden Rezept. Früher gab’s die bei Oma als Hauptspeise, da kam doch 1x wöchentlich Süßes zu Tisch. Heute eher nicht mehr so vorstellbar – Germknödel, Apfelstrudel und allgemein Fruchtknödel sind jedoch eine Ausnahme ;) Wie ist das bei euch?

Die Polsterzipf kommen jedenfalls rechtzeitig zum Tee am Abend oder nachmittags zum Kaffee frisch aus dem Ofen.
Viel Spaß beim Austoben,

eure Gaumenschmaus

Zubereitungszeit: 50 min
Zutaten für ca. 14 Polsterzipf:

250 g Butter
250 g Topfen
320 g Mehl glatt
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Zimt

Brombeermarmelade oder
Mischung aus 3 EL Marillenmarmelade, 1 gehobelter Apfel, 1 EL Brösel und 1 TL Zimt
Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Für den Polsterzipfelteig, alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Diesen im Anschluss auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Ist der Teig noch zu klebrig, noch etwas Mehl beimengen. Danach Quadrate mit einem Messer zurechtschneiden, mit je einem TL Marmelade oder der Apfelmischung bestreichen/belegen, zuklappen und festdrücken. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Heissluft 15 min goldbraun backen. Noch lauwarm mit Staubzucker bestreuen und sofort genießen.

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In freudiger Kooperation mit MYCS!

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