Bachmair Weissach

Im Koffer packen bin ich immer ganz, ganz schnell, also war es auch bei meiner letzten Hotelkooperation absolut kein Problem, das notwendige Equipment in eine Schublade zu ordnen. Wie ich mich auf das Bachmair Weissach schon freute, ich kann es kaum in Worte fassen – einfach mal anders abschalten, bayrisch „sauguad“. Bekannte Gesichter durften hier neben Gaumenschmaus nämlich auch schon urlauben, deswegen bin ich fast ein bisschen stolz auf diese Zusammenarbeit!

Gemütliches und stauloses Anreisen sorgte an der Rezeption für einen stressfreien Check-In.  Ob das am tollen Ambiente oder an dem netten Herrn am Schalter lag? Ich weiß es nicht! Auf alle Fälle wusste ich, dass ich hier die nächsten Tage ganz gut aufgehoben sein werde. Beim Betreten der Eingangshalle gingen meine Blicke in gefühlte 1000 m hohe Räume, ein Hauch der früheren Barock-Zeit, nur alles in moderner Verfassung. Als ich im Anschluss die Schlüssel für das Zimmer bekam, ging es auch tatsächlich mit dem Lift gefühlte 1000 m hoch, bevor ich dann ganz neugierig das Doppelzimmer Premium betrat. Die Zimmer gestalteten sich einfach, aber mit dem schönen Beige-Ton doch sehr stilvoll. Voller Freude packte ich aus, dann kam dieser fragende Blick. Wo war nur die Kaffeemaschine für Gaumenschmaus? Als leidenschaftliche Kaffee-Tante war ich fast ein bisschen enttäuscht, keine Maschinerie für gemütliches Schlürfen am Balkon gehabt zu haben. Aber ich ging ziemlich positiv an die Sache ran. War das etwa so ein Zeichen für: „Vielleicht solltest du mal mit deinen 4 Tassen am Tag einen Gang zurückschalten?“ 😉

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Shooting Part eins war erledigt, dann gab es genau zwei mögliche Optionen. Spa oder doch Sport? Unter dem Motto „Sport first und Spa second“ schlupfte ich in die Sportklamotten. Die Tasse Kaffee ging trotzdem ab, da schlug der Zeiger an der Uhr 15:58. Wie gut war eigentlich dieses Timing? Denn von 16:00 bis 17:00 gab es hier im Bachmair Weissach tägliche „Brotzeit“, wo leckere pikante und süße Köstlichkeiten geboten wurden. Für mich als Gaumenfreund aber ganz gefährlich, so musste ich mich doch fast etwas zurückhalten, damit ich auch das abendliche 3 Gänge Menü im Magen problemlos platzieren konnte. Fitness Coach Johannes legte voller Elan ein Faszientraining an den Tag, schon mal probiert? Für mich war’s das erste Mal – kleiner Tipp am Rande aber psst -> cellulitesenkend 😉 Interesse? Dann klickt euch hier mal rein, was Profi Hannes hier im Weissach sonst noch so zu bieten hat.

Am ersten Abend ging es für uns in den Gasthof zur Weissach, wo traditionelle Speisen rund um die Tegernseer Küche im Mittelpunkt stehen. Denkste! Da war wohl eher Tradition UND modern-kulinarische Kunst am Teller! Habt ihr meinen tollen Hauptgang zufällig auch auf Instagram gesehen? Richtig verlockend dieser Lammrücken auf cremiger Polenta und Gemüse, der übrigens bis in meinen letzten Geschmacksnerv mundete! Nachdem ich die Karte gelesen hatte, war ich schon tierisch gefasst auf das traditionelle Menü – plötzlich hieß es „falsche Menükarte gedruckt“. Hm, was nun? Meine, ich nenn’s persönliche Servierdame hatte unglaublichen Humor, die bügelte mit einer Runde „Heumilchschnaps“ die kleinen Makel wieder glatt. Dieser edle Tropfen war mir ganz neu, ABER absolut empfehlenswert! Das Pärchen nebenan hörte ich dabei nur in einer Tour murmeln, ob ich Fotografin sei – oder doch Testerin? Wie auch immer, ich dürfte die beiden SEEEHR neugierig gemacht haben, den Heumilchschnaps selbst zu testen. Meine glücklichen Blicke wurden aus dem Gasthof zur Weissach scheinbar auch auf andere übertragen 😉

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Gefrühstückt wurde wie in Kaiserszeiten im Frühstückspavillon – ganz extravagant. Am Buffet probierte ich mich durch vegane und glutenfreie Gerichte, als auch durch Speisen für Normalsterbende. Bis auf das schon etwas trockene (warum auch immer) glutenfreie Brot sitzte alles bestens auf meinen Rippen. Zu viel von den Breakie-Köstlichkeiten wäre zumindest an diesen Morgen klar im Nachteil gewesen, DENN und jetzt schnallt euch an (!!!), ging es für uns in den FIRST MIZU ONSEN Spa, in dem wir gleich mal für eine 50 minütige Body Treatment Detox Massage abgefangen wurden. DAS & auch das darauffolgende Sushi abends MUSS einer selbst erlebt haben. Normalerweise müsste ich mich für Massagen zwingen, weil ich sehr druckempfindlich bin, aber das junge, zarte Mädel hat sich in ihrer Arbeit selbst übertroffen. Die japanische, wohlig-warme Atmosphäre, sowie die Wahl ihrer Öle – es war einfach perfekt.

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Der MIZU Onsen Spa. Neben vielen Pool’s mit unterschiedlichen Temperaturen, findet ihr auch noch einen Dampfraum, Hitzeraum und viele Silence-Räume mit harmonischer Musik. Dieser Onsen Spa basiert auf den vier Themensäulen Langsamkeit, Einkehr, Klarheit und Wärme. Finde darin wieder zu DIR und verwirkliche dich selbst. An der MIZU Onsen Spa-Bar stehen ab 13:00 allerlei Köstlichkeiten zur Verfügung. Von kalten Salaten über echt außergewöhnliche Drinks bis hin zum japanischen König, dem Sushi. Meine Lieblinge aus der Bar können in den folgenden Bildern bewundert werden. Frisches Kokosnusswasser, Matcha Cake und ein Black Beauty Drink mit Granatapfel und Aktivkohle. Also hier die Auflösung. Das ist kein Kaffee und auch kein Cola – sondern eine von vielen Sorten einer Saft-Kur für Detox-Bewusste.

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Und das Sushi in der MIZU Sushi Bar – unglaublich schön serviert, Geschmacksexplosionen pur, SO MUSS Sushi schmecken! An alle Sushi-Liebhaber da draussen, ich habe endlich das perfekte Restaurant für euch gefunden. Da stimmt das Ambiente, da merkst du die Qualität. Du speist in ruhiger, absolut gemütlicher Atmosphäre – hier ist der Gast König. Warum MIZU Sushi Bar? Hier sprechen wir quasi von 2in1. Du möchtest während deines genussvollen Menü’s einen Cocktail genießen? Dann kommt das frisch und edel zubereitete Gericht direkt aus der Bar geliefert. Und so läuft das Konzept auch umgekehrt. Du nippst gemütlich an deinem Cocktail, hast zur späteren Stunde aber noch Lust auf ein oder zwei Sushi-Röllchen? Dann wird das direkt aus der Show-Küche am Bartisch serviert. Tolle Idee eigentlich, was?

Für Gaumenschmaus gab es diesen Abend ein Spezialmenü – einmal quer durch das Gemüsebeet. TOP, wirklich TOP. Den zwei japanischen Spitzenköchen können die Gäste während ihrer Wartezeit LIVE auf die Finger blicken und zusehen, wie diese atemberaubenden Sushi-Kreationen auf die Teller kredenzt werden. Hinter der Küche versteckt sich ein weiteres japanische Männlein, dass für warme und süße Speisen verantwortlich ist. Ganz selten so ein gutes Stück Entenbrust gegessen. Seht ihr am Bild noch den Saft glänzen? Und für Dessert bin ich sowieso immer. Mit den süßen Sachen könnt ihr mich futtern ohne Ende. Streusel, schokoladige Mousse, Homemade Eis. Was will einer mehr?

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So und nachdem ich nun wiedermal die 1000 Worte überschritten habe, möchte ich mich im Namen von Gaumenschmaus beim gesamten Team des Hotels Bachmair Weissach für diesen so wundervollen Aufenthalt bedanken. Danke an das gesamte Küchenteam, dass wieder so bemüht war, mich deren kulinarischen Spezialitäten testen zu lassen. Besonders großer Dank natürlich dem Highlight – der MIZU Sushi Bar, in der ich auch ganz professionell vom Personal betreut wurde. Aber auch dem charmanten Herr und den Damen an der Rezeption gilt größter Dank, die alle Anliegen umgehend ernst und sehr bemüht in Arbeit genommen hatten.
Danke dem Hauschef Kohler höchstpersönlich für den Besuch am Frühstückstisch – Sie können mit Ihrem einzigartigem Konzept, in dem sie bayrischen mit japanischen Stil verknüpft haben echt stolz auf sich sein. See you all soon,

Gaumenschmaus

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In freudiger Kooperation mit Bachmair Weissach!

 

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